Osteopathie vor und nach der Schwangerschaft

Vor der Schwangerschaft

Wenn möglich ist es günstig eine Frau schon vor der Schwangerschaft zu behandeln.
Hierbei kann auf einen optimalen Energie- und Nährstoffhaushalt, ein ausgeglichenes vegetatives Nervensystem und eine biomechanische Blockadefreiheit im Körper geachtet werden.

 

Besondere Regionen:

  • Behandlung des Beckens (Anpassung an Gewicht und Statik)
  • Dysfunktionen der Schädelbasis (Funktion der Hypophyse- Hormonausschüttung)
  • Arterieller Zufluss und venolymphatischer Abfluss ( Entwicklung des Kindes, Anpassung der Mutter an die Schwangerschaft)
  • Narben, Verwachsungen (vereinfachte Empfängnis, Gebärmutterwachstum)

 

In der Schwangerschaft

Allgemein

Allgemein ist es Sinnvoll die Schwangerschaft zu begleiten und so die Geburt zu erleichtern. So wird eine für das ungeborene Kind möglichst gute Umgebung für dessen Entwicklung geschaffen.


Dies geschieht während der Schwangerschaft ausschließlich durch sehr sanfte Techniken die auf die jeweilige Situation der werdenden Mutter abgestimmt sind.
1.Trimenon:

  • Manuelle Behandlung von auftretenden Darmträgheiten
  • Behandlung von Bewegungseinschränkungen des Bewegungsapparates sind in dieser Zeit noch gut behandelbar (Becken, Beckenboden, Zwerchfell, Wirbelsäule etc.)
  • Situation von Energie- und Nährstoffhaushalt (Blutanalyse von Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Fettsäuren zur optimalen Funktion und Entwicklung der Köperphysiologie für Mutter und Kind)

 

2.Trimenon:

  • Behandlung von veno-lymphatischen Stauungen (besonders des Beckens zur Entlastung der Beine)
  • Behandlung der Statik aufgrund der Gewichtszunahme, diese belastet nun mehr die untere Brustwirbelsäule welche sensible und motorisch die Gebärmutter versorgt und ihre Funktionsweise und Anpassung beeinflusst.
  • Die Mobilität des Zwerchfells (Bauch- und Brustorganmobilität, Sauerstoffversorgung für Mutter und Kind)
  • Vermehrter Harndrang und Blasentzündungen

 

3.Trimenon:

  • Ödembehandlung s.o.
  • Behandlung von verengten Durchtrittsstellen für Nerven und Gefäße im Becken, des Zwerchfells und der Schädelbasis


Behandlung nach der Entbindung

Nach der Entbindung ist es generell sinnvoll Mutter und Kind zu untersuchen und ggf. auch zu behandeln.

Mütter tendieren dazu sich zum Wohlergehen Ihres Kindes selbst hinten an zu stellen.

Für das Kind ist es jedoch sehr wichtig, eine ausgeglichene und beschwerdefreie Mutter zu haben welche sich den erhöhten Anforderungen eines Lebens mit dem Säugling stellen kann. Die Symbiose und damit gegenseitige Beeinflussung von Mutter und Kind, wird häufig unterschätzt. Ein erfahrener Osteopath kann die Symptome eines Kindes mit möglichen sozialen Spannungen innerhalb der Familien einschätzen und helfen diese abzubauen.

 

Wichtige Aspekte:

  • Verlauf, Dauer und Wahrnehmung der Geburt
  • Medikamente (z.B. Antibiotikabehandlungen)
  • Periduralanästhesie (PDA) veränderte Geburtssituation für Mutter und auch Kind, z.B. Kopf- und/oder Rückenschmerzen der Mutter nach Reizung der Hirnhäute im Wirbelkanal.
  • Lage des Kindes während der Geburt
  • Wochenbettdepression und Energielosigkeit (verringerte Mobilität des Zentralen-Nervensystems, z.B. eine Absenkung des Kreuzbeines die Zug über die Hirnhäute auf die Region des Kleinhirns ausübt und einen Liquor -und venösen Stau im Schädel bewirkt)
  • Nährstoffsituation der Mutter (Eisen, Vitamin B12, Folsäure, Fettsäuren etc.)

 

 

Kontakt & Terminvergabe

Für die Terminvergabe und Rückfragen am Telefon oder per Mail kontaktieren Sie gerne meine Praxishilfe: Cheryl Bondoc 0611-58 521 35, 0177- 52 900 92

mail@osteopathie-am-kurpark.de

www.osteopathie-am-kurpark.de

 

Literaturnachweis:
Möckel, Eva ; Mitha, Noorjhan: Handbuch der pädiatrischen Osteopathie. 2. Aufl.. : Elsevier, Urban & FischerVerlag, 2009, ISBN 978-3-437-56401-7. S. 1-534

 

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Hebammerei Wiesbaden - Andrea Vierlinger

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